Pinocchio’s No Strings Attached

Pinocchio’s No Strings Attached

Pinocchio ist nicht wie im Märchen zum richtigen Jungen geworden – er ist nun 20 und immer noch aus Holz. Er steht enttäuscht vor seinem eigenen Spiegelbild und hat nur einen Wunsch, endlich ein richtiger Mann zu werden.
Er wandert stundenlang durch eine wüstenartige Steinlandschaft – die Sonne heizt vom Himmel. Schließlich wird er von einem Auto mitgenommen und macht zum ersten Mal Bekanntschaft mit den nächtlichen Lichtern der pulsierenden Großstadt und ihren erdrückend wirkenden Wolkenkratzern. Vor den Toren eines Clubs gibt er dem Türsteher sein Marionettenkreuz in die Hand, das er in seinem Rucksack mitgeschleppt hat und verschwindet auf die Party.
In mitten der Partymenge lernt unser Protagonist Leyla kennen, ein ungezähmtes Großstadtgör, mit der er noch in dieser Nacht, bei ihr zu Hause, sein erstes Mal erlebt.
Am Ende des Films sehen wir Pinocchio wieder vor dem Spiegel, mit der Hoffnung nach diesem Abenteuer, endlich ein Mann geworden zu sein.
Äußerlich hat er sich nicht verändert, er ist immer noch aus Holz. Doch er hat Leyla an seiner Seite, die ihn so nimmt wie er ist und ihm zeigt, dass es nicht auf Äußerlichkeiten ankommt. Er spürt, dass er den ersten Schritt seiner Mann-Werdung damit erreicht hat.
Pinocchio ist erleichtert und zeigt am Ende ein zufriedenes Lächeln.

Ein Branded Short von Michael Brent Adam für Volkswagen Independent Cinema
/// Kamera: Pedram Noutash  ///  Produktion: Lydia Lohse & Johannes Kunkel  ///  Szenenbild: Stefanie Übelhör

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